Unsere Reiseberichte
"Wenn nicht jetzt, wann dann" - dieser Spruch geisterte seit Anfang 2023 in unseren Köpfen umher.
Und wir haben bisher viel erlebt und gesehen und es macht nach wie vor Spass.
Wir wollen Euch auf unseren Reisen mitnehmen und spannende Geschichten über das Erlebte erzählen.
Und wenn Ihr Fragen habt, haut einfach in die Tasten!
Unsere Sizilien-Reise 2025-2026
hier findet Ihr immer unseren aktuellen Reisebericht
19.04.2026
Italien - von Messina in den Norden
Unsere Rückreiseroute stand fest, von Villa san Giovanni bis nach Slovenien haben wir uns Plätze zum Übernachten rausgesucht, teilweise kannten wir die, teilweise ware es neue Plätze.
Der erste Stopp war das Einkaufszentrum in Maida, das kannten wir ja schon.
Hat sich auch nichts geändert, die Security (Maremannos) war immer noch aktiv.
Am nächten Morgen ging es weiter zum Lago Sirino bei Nemoli, eigentlich ein herrlicher Platz bei schönem Wetter.

Das hatten wir aber nicht, wir sind deshalb nach einer Nacht weitergefahren zu unserem nächten Ziel, einem Stellplatz im Oasi WWF San Silvestro bei Caserta, mitten im Wald, die Zufahrt schmal, aber unser Hannibal hat das prima gemacht.
Tolle Wanderwege mit einem Superblick auf Caserta, auf den Vesuv und auf Capri. Der Superblick wurde durch das miese Wetter etwas getrübt, aber trozdem.
Raus aus dem Wald, ab zur Tiberschleife zwischen Meana und Nazzano.
Eine herrliche Aussicht!
Nicht nur der Tiber macht hier ne Schleife, auch die Strasse mäandert sich so
an den Hügeln entlang bis zu einem Parkplatz an einem Restaurant, wo wir sehr gut gegessen und übernachtet haben
Unsere Fellnasen durften auch mit rein!
Bestellt, Bedienung kam mit einem großen Teller mit einem gebackenen Pizzateig ("un regalo"), ist vom Haus!
Das Essen war ausgezeichnet, die Nacht ruhig!
Der nächste Stopp war in Pittiglano, Parkplatz an der Strasse, passt für die Höhlenwanderung.
Und auch die Skyline hat was!

Und der Stellplatz im Ort hat uns nicht vom Hocker gehauen, wir haben uns deshalb gegen eine Übernachtung entschieden und sind zu unserem nächsten Halt weitergefahren, ein städtischer Stellplatz in Lucignano.
Tja, und dann waren wir ab Karfreitag bis Dienstag nach Ostern an unserem See, dem Lago di Bilancino in Barberino die Mugello.

Hier haben wir es bis Dienstag nach Ostern ausgehalten, man hat uns ja auch einiges geboten.
Startende und landende Wasserflugzeuge

"Ist das ne Übung?" - "Am Osteronntag - glaub ich nicht, mal Nachrichten prüfen"
"Bei Bologna ist ein Waldbrand, die holen das Wasser von hier aus dem See".
War ein beeindruckendes Schauspiel!
Und einen Vollmond konnten wir auch noch bestaunen! Allerdings ist das Foto nicht so prickelnd, dass das hier gezeigt wird.
Unsere Route führte an Bologna vorbei, gesehen haben wir von den Waldbrand nichts.
Aber bevor wir in Igea Marina auf den Campingplatz "portomario" angekommen sind, stand noch ein Tanktopp auf dem Programm, kein Diesel, Gas haben wir gebraucht!
Nicht für Camper, das hörten wir in der Gegend Rimini öfter, keine Tanktelle hat unsere wiederbefüllbare Gastankflasche befüllt.
Was ist da los?
Die Abgabe von Flüssiggas an Gastankstellen für Campingfahrzeuge mit fest eingebautem Gastank zur Verwendung zum Heizen, Kochen etc. ist untersagt. (Quelle: ADAC)
Warum?
Flüssiggas an Tanksstellen wird vom italienischen Staat subventioniert und unterliegt einem geringeren Steuersatz.
Flüssiggas zum Kochen, Heizen etc. ist teuerer, weil es einem höheren Steuersatz unterliegt.
Wenn man also Flüssiggas an der Gastankstelle kauft und es zum z.B. zum Kochen oder Heizen verwendet, ist das Steuerhinterziehung und das wird in Italien teuer.
Und im Norden Italiens werden die Regeln sehr genau eingehalten, im Süden und auf Sizilien geht man damit etwas lockerer um. Noch!
Für uns bedeutete das, die Heizung und den Kühlsschrank mit Strom zu betreiben, gekocht wurde weiterhin mit Gas.
Unser Aufenthalt hier bei Rimini sollte eigentlich bis Dienstag dauern, wir sind bereits am Montag aufgebrochen, weil der Strand hergerichtet wurde, große Planierraupen waren im Dauereinsatz um den Sand zu planieren, damit die Batterien von Liegestühlen die Massen von Touristen aufnehmen können, die ab Mai erwartet werden.
Und das rumliebende Treibgut wurde auf große LKW's verladen.
Überall wurde gewerkelt, mal laut, mal leise, wohlfühlen ist anders!
Das einzig interessante waren fantastisch aussehende Muschelschalen und die StandUp-Paddler.

Am Montag Nachmittag sind wir auf unserem letzten Übernachtungssplatz angekommen, ein Wohnmobilstellplatz mit Entsorgung in Fratta Polesine, durch die Gemeinde zur Verfügung gestellt.
Wo? In Fratta Polesine!
Eine kleine Gemeinde im Nordosten Italiens in der Nähe von Rovigno.
Und der venezianische Einschlag ist nicht zu übersehen. Wohlhabende Venezianer haben hier Ihre Villen und Ihre Sommerpaläste errichten lassen.
Und jetzt richten wir unseren Blick bereits nach Slowenien, wir haben am Dienstag eine Weinprobe bei Lepa Vida Winery in Šempas, da freuen wir uns schon drauf.
Allerdings, bis dahin sind es 230km, das ist ein bisschen viel, gerade für unsere Fellnasen.
Deshalb haben wir noch einen Stopp in Palazzolo dello Stella (zwischen Venedig und Triest) eingelegt, ein schöner Stellplatz, gut gelegen. Lädt zur Übernachtung ein, haben wir aber nicht, die Weinprobe hat gerufen.

Im Ort gab es noch eine Tanksstelle mit LPG, rausgefahren, rangefahren, auf den Tankwart gewartet, die Gasfachklappe schon mal geöffnet und mit voller Überzeugung und im besten italienisch:
"Pieno" (voll) gesagt.
"Si"
Der gute Mann konnte auch noch englisch, deshalb auch gefragt, warum die Tankstellenkollegen bei Rimini alle "nein" gessagt haben.
Er hat zwar viel gesagt, aber verstanden habe ich es nicht.
Hauptsache voll!
Und damit haben wir Italien endgültig verlassen und sind nach Slowenien gefahren.
Arrividerci, Italia!
Torneremo!
Das war unsere Route durch Italien!













