Unsere Reiseberichte

"Wenn nicht jetzt, wann dann" - dieser Spruch geisterte seit Anfang 2023 in unseren Köpfen umher.

Und wir haben bisher viel erlebt und gesehen und es macht nach wie vor Spass.

Wir wollen Euch auf unseren Reisen mitnehmen und spannende Geschichten über das Erlebte erzählen.

Und wenn Ihr Fragen habt, haut einfach in die Tasten!

 

 

 

Hilfe, ein Überfall!

hier findet Ihr immer unseren aktuellen Reisebericht
 

 

20.10.2026

Viszlát, Magyarorsszág!

Auf Wiedersehen Ungarn!

Was heißt auf ungarisch "müde"? - faradt (gesprochen Fahrrad)

Und "halbes" - fél (gesprochen viel)

Ich kaufe ein halbes Brot - Veszek egy fél kenyeret

Italien ruft und wir müssen los, nach einem letzten gemeinsamen Abend auf dem Campingplatz Het Koetshuis in Ungarn, in der Region Transdanubien.

Wir wurden während unseres Aufenthaltes wie immer mit leckeren traditionellen ungarischen Gerichten verwöhnt und der traditionelle Palinka durfte auch nicht fehlen.

Bis zur kroatischen Grenze waren es 134km, die haben wir noch bei trockenem Wetter hingekriegt, bevor das Regengebiet über uns hereingebrochen ist. Dauerregen bis Sonntag Morgen. Das nervt, ist aber nicht zu ändern)

Und natürlich freuten wir uns auf ein typisch kroatisches Abendessen.
 

Die erste Übernachtung in Italien in Sgonica auf einem Bauernhof - die ersten Brocken italienisch - ich wurde verstanden.

Und dann ab auf die Autobahn zu unserem nächsten Stop, nach Fratta Polesine.  

Allerdings standen wir eine Stunde im Stau, da war Geduld gefragt und auf unserem Übernachtungsplatz die nächte Überraschung!

Kuck mal, ne Wanze, ne grüne, eine Stinkwanze!

Die muss aus dem Auto raus, lebend! Sonst stinkt das hier gewaltig.

Kuck mal, da ist noch eine und da und da und da!

In den Autotüren, in den Gummidichtungen, in den Staufächern, überall!

Aber erstmal hier weg von dem Busch, offenbar kommen die von da.

Also, 3 Plätze zurück und auf Wanzen Jagd gemacht. Waren viele, ein regelrechter Überfall, ob wir alle erwischt haben? Vermutlich nicht!

Am nächsten Morgen immer noch Wanzen entdeckt und aus dem Wohnmobil befördert. Nelli und Lui war das ziemlich egal, nach der Gassirunde fressen und dann pennen!

Wieviele nehmen wir mit zu unserem nächsten Stellplatz in Barberino di Mugello. Es waren genügend, aber auch die mussten raus, lebend!

Nervig, aber da müssen wir durch! Wie lange noch???

Die letzten haben wir auf unserem nächsten Übernachtungssplatz am Freitag in Lugignano rausgechmissen. (Dachten wir!) Sowas braucht kein Mensch. Und ein Bummel durch das Centro Storico (Altstadt) ist immer wieder ein Erlebnis!

Am Samstag stand ein Besuch der alten Papststadt Anagni auf dem Programm, toll.
Auch der Stellplatz, sehr ruhig, lag ja direkt neben dem Friedhof!

Am Sonntag noch einige 6-beinige Mitreisende endeckt, die mussten natürlich in Anagni bleiben, Ziel war heute das Studentenwohnheim der Uni Salerno in Penta. Am Sonntag ausgesprochen ruhig, wenn nicht eine Schafherde über den Parkplatz und um unser Wohnmobil getrampelt wäre, bewacht von 3 Maremmanos.

Unsere beiden haben das natürlich mitgekriegt und waren total aus dem Häuschen.

Lago Sirino ist der nächte Übernachtungsplatz

Kurz nach der Ankunft am Lago Sirino am Montag ein Aufsschrei aus dem WoMo:

Aua, ich glaube, ich habe mir den Finger gebrochen, wir müssen ins Krankenhaus! Wie hast Du das denn geschafft?

Den Finger nicht rechtzeitig aus der Metallöse der Hundeleine rausgekriegt

Nach Lauria, über Bergstraßen - toll!

Wir haben es aber hingekriegt, Finger ist tatsächlich gebrochen, wurde geschient, erstmal zurück zum See und morgen dann zum Orthopäden nach Lagonegro zur weiteren Behandlung.
Auch wieder über Bergstrassen.

Die Pizza hier am Lago Sirino lassen wir uns trotzdem schmecken, telefonisch bestellt.

"Vorei ordinare delle Pizze"
"Si"
Una Romano
Una Ripieno (Calzone)
alle 5?"

"No - diciannove (19:00Uhr)"

"Va bene!"

Die Pizzen waren richtig gut.

Und die Bilder vom See - einfach nur schön!

Am nächsten Morgen auf ins Krankenhaus nach Lagonegro, natürlich über eine Bergstrasse, die sich nicht nur am Berg, sondern auch durch den Ort mäanderte.

Heute ist keiner da, domani mattina, also Mittwoch früh nochmal - toll!
Unser armer Hannibal!

Das Wetter ist auch nicht das Beste, Regen, Gewitter, da macht WoMofahren keinen Spass, deshalb bleiben wir noch eine weitere Nacht am Lago Sirino und fahren erst am Donnerstag weiter Richtung Sizilien.

Und dann hoffen wir mal, das wir nach einem weiteren Stop am Freitag auf Sizilien und am Samstag in Donnalucata eintreffen.

Das hängt aber auch von dem Streik der LKW-Fahrer im Süden ab, dadurch ist die Versorgung der Tanksstellen und der Lebensmittelläden erschwert.

Leere Regale wie die hier hat man lange nicht gesehen. 

Vielen Dank an Nicoletta für diese Aufnahmen!

Was wir wohl vorfinden werden?

Wir informieren Euch!

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